Frontzahn Ästhetik mit IPS e.max
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IPS e.max

IPS Empress

IPS Empress/IPS e.max

Das Vollkeramiksystem für höchste ästhetische Ansprüche

IPS EmpressIPS Empress

 

Die IPS Empress Vollkeramik für Inlays, Veneers und Kronen besteht zu 100% aus hochwertiger Keramik. Dieses hochfeste natürliche Material hat sowohl in den Labors als auch in den Zahnarztpraxen bereits millionenfach seine Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit bewiesen. Das Dental-Labor Fuhr arbeitet bereits seit 1994 mit dem IPS Empress Vollkeramik Vollkeramik-System der Firma Ivoclar Vivadent Vollkeramik und kann somit auf lange und positive Erfahrungswerte zurückblicken. Heute arbeiten wir mit dem Nachfolgesystem IPS e.max Presskeramik

 

Den Klinischen Leitfaden zu IPS Empress finden Sie hier (2.6 MB)

 

Die Vorteile für den Patienten

 

  • Ein ästhetisch hochwertiger Zahnersatz, der von Ihren natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden ist.
  • Hohe Bioverträglichkeit, gerade für Allergiker.
  • Frei von Metallen.
  • Vollkommen geschmacksneutral.
  • Die hochfeste IPS Empress Vollkeramik ist für eine lange Tragedauer geeignet.

 

Die Vorteile für den Zahnarzt

 

  • Natürliche Ästhetik, d.h. hervorragende optische Eigenschaften, natürliche Transluzenz,
    Chamleoneffekt, opaleszierend und fluoreszierend.
  • Neue individuelle defektbezogene Präparationsform möglich!

 

Indikationen:

 

Inlays, Onlays, Kronen, Veneers und Brücken (Empress2).

 

Präparation

 

Um dauerhafte Restaurationen zu gewährleisten, sollten die folgenden Grundregeln beachtet werden. Sie geben in dem hier zur Verfügung stehenden Rahmen lediglich einen Überblick über die Präparationsanforderungen adhäsiv-befestigter indirekter Restaurationen.

 

Grundregeln:

 

  • Zirkuläre Stufenpräparation mit abgerundeten Innenkanten bzw. Hohlkehlpräparation, Breite zirkuläre Stufe/Hohlkehle ca. 1 mm
  • Keine okklusalen Federränder, approximal optional anzubringen
  • Stark untersichgehende Stellen mit Komposit ausblocken
  • Vermeiden von scharfen Kanten und Winkeln, dies verhindert Spannungen und erleichtert das Einsetzen
  • Durch die adhäsive Befestigungstechnik kann defektorientiert präpariert werden
  • Notwendige Mindeststärken unbedingt einhalten, um eine genügend stabile Restauration zu erhalten
  • Gleichmässige Reduktion unter Einbehalten der anatomischen Form

 

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Fertiggestellte Inlay-Präparationen

 

Präparationstechnik für die einzelnen Indikationen

 

Veneer

Die Präparation sollte nach Möglichkeit ausschliesslich im Schmelz erfolgen. Entweder klassische Präparation mit oroinzisaler, hohlkehlartiger Fassung der Schneidekante oder einfache inzisale Reduktion ohne Fassung der Schneidekante. Inzisale Präparationsgrenzen nicht im Bereich der Abrasionsflächen anbringen.

 

Die Stärke der inzisalen Reduktion ist dabei von der gewünschten Transluzenz der aufzubauenden Schneide abhängig. Je transparenter die Schneidekante des Veneers wirken soll, desto stärker sollte reduziert werden (inzisale Reduktion: ca. 1,0–1,5 mm). Durch Anlegen von Orientierungsrillen mit Rillenschleifern kann eine kontrollierte Schmelzreduktion erreicht werden.

 

Mindestpräparationsstärke ca. 0,6–1,0 mm, abhängig von der gewählten Präparationstechnik.

 

Das Auflösen der Approximalkontakte ist nicht erforderlich. Verfärbte Zähne müssen ggf. stärker beschliffen bzw. vorher gebleacht werden. Gegebenenfalls ist eine Bestimmung der Stumpffarbe notwendig. Zervikale Hohlkehl- oder Stufenpräparation im Winkel von ca. 10°–30° (analog Kronen).

 

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Inlay
Antagonistenkontakt berücksichtigen.

 

Im Fissurenbereich mind. 1,5 mm Präparationstiefe und mind. 1,5 mm Isthmusbreite vorsehen. Den approximalen Kasten leicht divergierend aufziehen, Winkel von >60° zwischen den approximalen Kavitätenwänden und den prospektiven Approximalflächen der Inlays gestalten. Interne Kanten brechen, um Spannungskonzentrationen in der Keramik zu vermeiden. Approximalkontakte allseitig auflösen. Kein slice-cut, keine Präparation, die Federränder zur Folge hat.

 

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Onlay
Dasselbe Vorgehen wie bei Inlays.

 

Im Bereich der Höckerüberkupplungen 2 mm Platzbedarf berücksichtigen. Die Stufe sollte mit einer Abschrägung (10°–30°) versehen werden, um die Ästhetik des Übergangs zwischen Keramik und Zahn zu verbessern. Onlays sind indiziert, wenn die Präparationsgrenze weniger als ca. 0,5 mm von der Höckerspitze entfernt verläuft, oder wenn der Schmelz stark unterminiert ist.

 

dentallabor-koeln-onlay

onlay-dentallabor-koeln

 

Krone
Anatomische Form unter Einhaltung der angegebenen Mindeststärken gleichmässig reduzieren.

 

Zirkuläre Stufenpräparation mit abgerundeten Innenkanten bzw. Hohlkehlpräparation im Winkel von ca. 10°–30°, Breite zirkuläre Stufe/Hohlkehle ca. 1 mm.

 

Reduktion des inzisalen Kronendrittels um ca. 1,5 mm.

 

Inzisal bzw. okklusal sollte um ca. 1,5–2 mm reduziert werden.

 

Die Reduktion bei Frontzahnkronen im labialen bzw. im palatinalen/lingualen Bereich beträgt ca. 1,0–1,5 mm.

 

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Befestigung:

 

Wichtige Informationen zum Thema Befestigung können Sie unserem Infoblatt „Befestigungsempfehlungen“ (PDF, 60 KB) entnehmen.

 

Klinische Studien:

 

Das metallfreie Vollkeramiksystem IPS Empress ist heute das Mittel der Wahl bei ästhetischen Inlay- und Einzelkronenversorgungen. Seit 8 Jahren klinische Erfahrung an der Universität Zürich. In der Bundesrepublik sind seit 1991 über 600.000 Einzelversorgungen durchgeführt worden.

 

Wissenschaftliche Dokumentationen zu IPS Empress und IPS Empress 2 finden Sie hier:

IPS Empress (176 KB)
IPS Empress 2 (300 KB)